Fischerdorf mit internationalem Charme – Paraty
20 02 2012
violette: le couleur de brasil!

Ufem Wäg nach Paraty 🙂

Nebelgrenze!
Paraty… wo fang ich bei dir bloss an? Der erste Blick in dieses Städtchen hinein hat mich schon in seinen Bann gerissen: klein, fein, alt, gut in Stande, keine Armut, ganz Paraty schien mir wie eine Hand-in-Hand-Population… Jeder hat sein kleines Touristenbusiness oder sein Restaurant. Ganz egal was es für ein Geschäft ist, die Einnahmequelle heisst Touristen 😀 Das Centro historico und der Hafen sind für alle natürlich DIE Attraktion schlechthin, auch ich fand dies verzaubernd. So liess ich mich zu einer Bootstour auf einem Piratenschiff hinreissen, absichtlich wählte ich dazu nicht mein Hi-Hostel als Organisator sondern einen aussenstehenden Operator.

Hi-Hostel direkt am Fluss ins Meer =)
So lernte ich auf dem Boot 3 Engländerinnen kennen, ganz schön feist, aber ganz nett. Zwei von ihnen waren Schwestern, die gerade gemeinsam eine Weltreise über halb Asien und dann Südamerika, als Abschluss Carneval in Rio unternommen hatten. Diese traf ich dann auch wieder auf meinem nächsten Stop auf Ilha Grande (per Zufall). Auch ging ich mit ihnen am selben Abend aus, obwohl ich total müde war. Per Glück liefen wir an einen Pre-Carneval, der echt toll war: live Musik mit Trommlern und Sänger, und sogar halbnackte Tänzerinnen (an denen erfreuten sich meine Augen am meisten :-P)! Als Gag holten sie schliesslich noch einen „Bock“ aus der Menge (ein Mann der den tanzenden Weibern wörtlich nachsabberte) und platzierten ihn auf einem Stuhl, wo er von 4 dieser Schönheiten angetanzt und befummelt wurde. Zur Krönung wurden ihm noch die Augen verbunden und die Tänzerinnen durch die Drummers ausgetauscht!!! xD Mein Gott war das zum Lachen! Davon hab ich also eine Menge Fotos gemacht 😛
Nun aber zurück zu Paraty: am ersten Tag erkundete ich an einem einzigen Nachmittag die ganze Altstadt und hockte dann einfach in aller Friedlichkeit einige Stunden am Hafen, auf einem Steg, die Füsse zum Wasser hin baumelnd. In Paraty fühlte ich mich von Anfang bis Schluss vollkommen entspannt, friedlich! Allerdings machte ich auf meinem Rückweg zum Hostel eine ganz unschöne Bekanntschaft: An einem Platz standen gereiht Pferdekutschen. Das vorderste sah schon von Weitem ganz dürr aus, und als ich zu ihm hinging sah ich auch das vernarbte Gesicht! Ich sprach den Halter darauf an, er meinte nur: das Pferd habe nun mal eine Sonnenallergie, da könne man nichts machen. Und als ich den Kopf missbilligend schüttelte fragte er sogleich, ob ich Marihuana rauche! Ich spuckte ihm ein Nein ins Gesicht bevor ich ihm sagte, er solle morgen um die selbe Zeit hier sein, ich werde mit Futter für das Pferd kommen. So stapfte ich davon, wohlwissend dass man dem Pferd nur helfen könnte, wenn man es diesem Scheusal von Mensch abkaufen würde… Ich suchte in Paraty nach einer Tierarztpraxis, jedoch ohne Erfolg. So ging ich am nächsten Tag (vor und nach meiner Bootstour) bloss mit Karotten, Äpfeln und Bananen zu den Pferden. Das abgemagerte wollte keinen einzigen Bissen! 🙁

Entrada do Centro historico

Hahaaa, de kennemer doch! 😉

Stilleben

le charme...

une porte...


Paraty als Küche war ausnahmslos und übertrieben teuer, so machte ich gleich am ersten Abend grosseinkauf und kochte mir selbst meine Crevetten. Erstaunlicherweise habe ich bisher an keinem Ort günstige Crevetten oder andere Meeresfrüchte gefunden, kann ich mir nicht erklären, wo doch das Meer überall ist! Da sind die Crevetten sogar in der Schweiz noch günstiger! Was auch immer, hauptsächlich deckte ich mich wieder einmal mit Früchten ein 🙂





Wenn mich nun ein Paar fragen würde, was ich in Brasilien als Ferienort empfehlen könnte, würde ich ohne zu zögern Paraty anprangern! Es ist die wohl romantischste und idyllischste Stadt, die ich je gesehen habe!











lonely island 🙂


super Snapshot!

und nomal richtig^^

min Popcorn-liebende Kumpel 😉

Pre-Carneval

what a show ^^
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